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Der Ring ging unter
Mein Mann Tom und ich feiern unseren 5. Hochzeitstag. Unsere Flitterwochen an der Adria hätten fast im totalen Ehedrama geendet: Am zweiten Tag habe ich am Strand…
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Die Geschichte hinter dem Lied
Mein Mann Tom und ich feiern unseren 5. Hochzeitstag. Unsere Flitterwochen an der Adria hätten fast im totalen Ehedrama geendet: Am zweiten Tag habe ich am Strand Beachvolleyball gespielt und beim Schmettern gemerkt, wie mein nagelneuer Ehering vom Finger rutschte und direkt in die Wellen flog. Ich war völlig aufgelöst, habe geheult und dachte, er bringt mich um. Statt wütend zu werden, hat Tom sofort die Ruhe bewahrt: Er hat am Strand zwei ältere Herren mit Metalldetektoren aufgetrieben, den Eisverkäufer und ein paar Teenager mit Kindersieben rekrutiert. Fast zwei Stunden lang hat diese absurde Truppe den Meeresboden durchkämmt. Und das Unfassbare: Einer der Rentner hat den Ring tatsächlich in einem gelben Sandsieb wiedergefunden! Der ganze Strand hat gebrüllt vor Freude.
Der Liedtext
Zwischenteil
Ich suchte stundenlang am Strand nach meinem Ehering – weil er beim Volleyball im Meer auf Tauchstation ging.
Strophe 1
Am zweiten Tag der Flitterwochen glitzerte das Meer, beim Schmettern flog mein Ring davon – mein Finger war plötzlich leer. Ich suchte zwischen Sand und Wellen, mit Tränen im Gesicht, ich dachte, gleich wirst du wütend – doch das wurdest du nicht.
Strophe 2
Du holtest zwei alte Herren mit Detektoren an den Strand, den Eisverkäufer, ein paar Teens – mit Kindersieben in der Hand. Sie wateten durchs Flachwasser, wir suchten Stein für Stein, du bliebst ganz ruhig neben mir, und ich war nicht allein.
Vor dem Refrain
Fast zwei Stunden, dann hielt einer sein gelbes Sieb ins Licht, da lag mein Ring im Sand und Kies – ich glaubte meinen Augen nicht. Du warfst die Arme hoch, der ganze Strand fing an zu schrei'n, und ich konnt kaum glauben: Dieser Ring war wieder mein.
Refrain
Der Ring ging unter, du bliebst hier, hast nur gesagt: „Komm, such mit mir.“ Das Meer nahm Gold – doch nicht mein Glück, denn du gabst mir die Ruhe zurück.
Refrain
Der Ring ging unter, du bliebst hier, hast nur gesagt: „Komm, such mit mir.“ Das Meer nahm Gold – doch nicht mein Glück, denn du gabst mir die Ruhe zurück.
Bridge
Fünf Jahre später blick ich auf den Ring an meiner Hand, und denk an diesen Nachmittag am italienischen Strand. Du küsst die Hand mit meinem Ring, wir schauen wieder aufs Meer, ich danke dir fürs Suchen – für deine Ruhe noch viel mehr.
Letzter Refrain
Der Ring ging unter, du bliebst hier, hast nur gesagt: „Komm, such mit mir.“ Das Meer nahm Gold – doch nicht mein Glück, denn du gabst mir die Ruhe zurück.
Schluss
Fünf Jahre, Tom, und eines weiß ich ganz genau: Du bist mein Fels in der Brandung – der Mann, dem ich vertrau.