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Wir tanzen weiter

Nach einem schweren Tag findet Emma bei Oma Ruth neuen Mut. Manchmal hilft ein gemeinsamer Tanz in der Küche.

Das Musikvideo

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Die Geschichte hinter dem Lied

Ich möchte meiner Oma Ruth zum 75. Geburtstag ein persönliches Lied schenken. Ich heiße Emma und bin 26 Jahre alt.

Als ich ungefähr sieben war, habe ich fast jeden Sonntag bei meiner Oma verbracht. Nach dem Mittagessen hat sie oft das alte Radio in ihrer Küche angemacht, die Stühle zur Seite geschoben und mit mir getanzt.

Sie wollte mir unbedingt Walzer beibringen und hat immer „Eins, zwei, drei“ gezählt. Ich war ziemlich ungeschickt und bin ihr ständig auf die Füße getreten. Aber sie hat nur gelacht und gesagt: „Noch mal von vorne, wir haben doch Zeit.“

Letzten Herbst hatte ich meinen ersten Tag in einem neuen Job. Es lief überhaupt nicht gut, und ich habe mich gefragt, ob ich das wirklich schaffen würde. Ich bin danach zu Oma gefahren und habe ihr alles erzählt.

Sie hat erst zugehört und dann plötzlich wieder das alte Küchenradio eingeschaltet. Wir haben tatsächlich wie früher zusammen getanzt. Es hat meine Probleme natürlich nicht gelöst, aber nach ein paar Minuten musste ich wieder lachen und habe mich viel besser gefühlt.

Ich möchte ihr sagen, wie dankbar ich für diese gemeinsamen Momente bin. Sie hat mir beigebracht, dass nicht immer alles perfekt laufen muss und man trotzdem weitermachen kann.

Zu ihrem Geburtstag wünsche ich ihr vor allem Gesundheit, Freude und dass wir noch viele Sonntage zusammen verbringen können.

Ich hätte gerne einen fröhlichen, warmen Song mit weiblicher Stimme. Musikalisch stelle ich mir modernen Folk-Pop mit akustischen Instrumenten und einem schönen Walzerrhythmus vor. Nicht altmodisch oder kitschig und auf keinen Fall eine traurige Ballade.

Der Liedtext

Strophe 1

Mit sieben war ich sonntags oft bei dir, das Küchenradio spielte, du standst vor mir. Du schobst die Stühle an die Wand, und nahmst mich lachend an die Hand. Ich trat dir auf den Fuß, du lachtest nur: „Noch mal von vorne – wir haben doch Zeit.“

Refrain

Wir tanzen weiter, eins, zwei, drei, und was nicht klappt, geht auch vorbei. Wenn mir ein Schritt daneben geht, bist du die, die sich mit mir dreht.

Strophe 2

Mein erster Tag im neuen Job lief nicht so gut, ich kam zu dir, mir fehlte jeder Mut. Du hörtest zu, nahmst mich bei der Hand, und schobst den Küchenstuhl zurück zur Wand. Das Radio lief, du zähltest eins, zwei, drei, und für ein paar Minuten war mein Kopf wieder frei.

Refrain

Wir tanzen weiter, eins, zwei, drei, und was nicht klappt, geht auch vorbei. Wenn mir ein Schritt daneben geht, bist du die, die sich mit mir dreht.

Bridge

Zum Fünfundsiebzigsten, Oma Ruth, hab ich nur einen Wunsch für uns zwei: Noch viele Sonntage in deiner Küche, und noch ein Lied – eins, zwei, drei.

Letzter Refrain

Wir tanzen weiter, eins, zwei, drei, und was nicht klappt, geht auch vorbei. Wenn mir ein Schritt daneben geht, bist du die, die sich mit mir dreht.

Schluss

Dein Lachen klingt mir immer noch im Ohr: „Noch mal von vorne – wir haben doch Zeit.“

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